Zunächst einmal vielen Dank für Eure Hilfe, Euer Engagement, Eure Sammelleidenschaft und Eure Ideen bezüglich unserer Petition! Das Ergebnis kann sich sehen lassen: wir haben mittlerweile über 5000 Unterschriften! Diese wollen wir in den nächsten Tagen Herrn Senator Geisel übergeben und ihm verdeutlichen, dass sehr viele Menschen auf unterschiedlichste Weise den Jahnsportpark nutzen – und das auch weiterhin tun wollen!

Wir möchten diesen Etappensieg gerne gemeinsam mit Euch feiern, darum kommt doch am Samstag, den 29.8.2020 zum Mauerpark. Wir werden dort einen Stand haben und freuen uns schon auf Euch!

Unabhängig davon wollen wir weiter Unterschriften sammeln und bitten Euch dafür weiterhin um Unterstützung. Es gibt noch immer so viele Sporttreibende und Anwohnerinnen und Anwohner, die von dem Vorhaben noch nicht gehört haben.

Was war sonst noch los? Ende Juli fand im Sportpark eine Begehung statt. Politiker*innen waren ebenso anwesend wie sechs Expert*innen vom Bund deutscher Architekten (BDA) und vom Bund deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA), darunter auch ein Vertreter unserer Initiative.

Bei diesem Anlass wurde eindringlich die stadträumliche und ökologische Bedeutung der Anlage, insbesondere des Baumbestandes hervorgehoben. Das Ergebnis: Unsere Position wurde deutlich gestärkt, unsere Forderungen sind aus Sicht der Expert*innen vernünftig.

In Kürze soll eine weitere Begehung von Koalitionsabgeordneten mit Sportfunktionär*innen und Baufachleuten stattfinden – unsere Initiative soll erneut dabei sein.

Anfang August hatte Pankows Bürgermeister Sören Benn zu einem Gespräch geladen. Bei dieser Gelegenheit trafen Vertreter*innen des Inklusionssports, der Sportvereine und die Bürgerinitiative aufeinander und konnten konstruktiv miteinander reden. Es wurde deutlich, dass man viele Probleme lösen könnte, wenn man die Planung wegbringen würde von einem überdimensionierten Profi-Fußballstadion hin zu einem offenen Stadion für Inklusion mit vielen Nutzungsmöglichkeiten auch für Anwohner*innen und Nutzer*innen, die individuell und vereinsungebunden Sport treiben wollen.

Auch in Teilen der Politik hat mittlerweile ein Umdenken stattgefunden. Viele Politiker*innen unterstützen unser Anliegen, zuallererst einen Wettbewerb und eine Bauplanung aufzustellen, bevor durch einen Abriss Fakten geschaffen werden.

Dennoch müssen wir am Ball bleiben, da auf dem Gelände die unterschiedlichsten Interessen aufeinander prallen. Wir alle werden einen langen Atem brauchen um für eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich sinnvolle Version des Sportparks einzustehen!