Offener Brief der Studierenden der UdK & TU Berlin

Offener Brief der Studierenden der UdK & TU Berlin

Offener Brief

Nein! zum Stadionabriss im Prenzlauer Berg

An die Regierende Bürgermeisterin von Berlin Franziska Giffey,
An den Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Andreas Geisel,
An die Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeld,
An alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger,

Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, angrenzend an den Mauerpark, wird das 73 Jahre alte Cantianstadion mit seinem 36 Jahre alten Tribünengebäude und einer Kapazität von 20.000 Sitzplätzen in einem aufwendigen Verfahren zu Bauschrott degradiert. Das in der DDR erbaute Stadion soll ab 2024 abgerissen werden, damit am selben Ort ein neues Stadion mit derselben Anzahl an Sitzplätzen errichtet werden kann. Für das Vorhaben liegt ein Bebauungsplan im Entwurf vor, der als Rechtsgrundlage für diesen Neubau dienen soll. 1

Das Cantianstadion ist seit Jahren nur eingeschränkt nutzbar. Aufgrund von nicht normgerechten Fluchtwegen wurde die Sitzplatzkapazität halbiert und ist das Tribünengebäude nicht begehbar. Ohne Zweifel: Das Cantianstadion muss repariert werden. Analysen und Entwürfe haben nachgewiesen, dass alle notwendigen Anforderungen für den Stadionbetrieb mit einem Erhalt des bestehenden Stadions vereinbar sind. Durch gezielte Umplanung und Ergänzung kann das Cantianstadion den heutigen Anforderungen gerecht werden, zu einem Bruchteil der Kosten und der CO2-Emissionen, die ein Abriss und Neubau verursachen würden.2

Grundlage für den Bebauungsplan war aber ein offener, zwei-phasiger Wettbewerb (2022) mit dem erklärten Ziel: „(…) das bestehende Stadion zurückzubauen und durch einen Neubau am gleichen Standort zu ersetzen.“ 3

Die Wettbewerbsausschreibung ignorierte das Potenzial des Bestands und die Erkenntnisse des langen Beteiligungs- und Evaluierungsverfahrens. Darin liegt der grundlegende Fehler des gesamten Verfahrens. Es überrascht nicht, dass der Siegerentwurf, für den momentan Rechtsgrundlage geschaffen wird, die Forderung nach Abriss und Neubau erfüllt. Hauptargument der Verantwortlichen ist, dass ein Inklusionsstadion entstehen soll. Unumstritten: Berlin braucht Orte für inklusiven, barrierefreien Profi- und Freizeitsport. Es ist leider leicht, dem Glauben zu verfallen, dass dies nur durch einen Neubau möglich sei. Vorstudie und Wettbewerbsergebnisse haben deutlich bewiesen, dass durch gezielte architektonische Eingriffe und Erweiterungen das Cantianstadion zu einem Inklusionsstadion transformiert werden kann.

Die eigens gegründete Bürgerinitiative Jahnsportpark und der Landesverein Berlin der Bund Deutscher Architekten positionieren sich klar:

„Berlin besitzt mit dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und dem angrenzenden Mauerpark eine Deutschland-, wenn nicht weltweit einmalige Sport- und Freizeitlandschaft, die Spitzen- und Breitensport vereint und mit der grünen Infrastruktur Berlins verbindet. Der wertvolle Baumbestand und die historisch einmalige Anlage von Stadion, denkmalgeschützter Hinterland-Mauer und Tribüne (…) im Mauerpark, dies alles muss behutsam saniert und nicht brachial umgestaltet werden!“4

Was passiert, wenn wir jetzt nicht handeln?

Der neue Bebauungsplan liegt seit dem 04. März 2023 zur Beteiligung der Öffentlichkeit vor. Er sieht den Abriss des Cantianstadions und einen kostspieligen und unzeitgemäßen Neubau vor und würde eine Versiegelung von 90% der Fläche des Sportparks ermöglichen. Die vorhergesehenen Kosten für den Neubau belaufen sich in der Ausschreibung auf knapp 100 Mio Euro. In Betracht des Siegerentwurfes und der aktuellen Preissteigerung im Bausektor sind deutlich höhere Baukosten erwartbar, die der Steuerzahler tragen wird.

Aus der Perspektive der Nachhaltigkeit hätte man kaum desolater entscheiden können. Mit dem prämierten Entwurf werden unnötigerweise über 10.000 Tonnen Bauschutt entstehen – mindestens dieselbe Menge wird als Baumasse für den Neubau aufgewendet werden müssen. Viele alte, intakte Bäume müssen dem Neubau weichen, die Klimaresilienz der Hitzeinsel Prenzlauer Berg würde weiter geschwächt werden. Abriss und Neubau würden den Sport- und Erholungsbetrieb im Sportpark massiv einschränken. Ein klug geplanter Umbau hingegen könnte einen dauerhaften Parallelbetrieb gewährleisten und würde eine deutlich geringere Belastung für die Nachbarschaft bedeuten. Hinzu kommt, dass mit dem Abriss eine der letzten Großbauten der frühen Ostmoderne in Berlin weichen würde.

Wir fordern eine Neuauflage des Wettbewerbs – mit angepassten Anforderungen und dem Ziel, dass statt unterschiedlichen Abrissentwürfen eine Vielzahl an Umbaustrategien erarbeitet werden. Die Ergebnisse des Umbauverfahrens sollten an objektiven Maßstäben wie CO2-Emissionen, Neuversiegelung, Baumfällungen und sensibler Gestaltung des Bauverlaufs gemessen werden.

Die Ziele des neuen Bebauungsplans sind klar: es sollen „(…) identitätsstiftende Elemente der Anlage soweit wie möglich erhalten bleiben“. Das Stadion soll „ (…) zukünftig den Inklusionssport und ein uneingeschränktes inklusives Zuschauererlebnis ermöglichen. (…) Schließlich sollen in Folge der Planung die ökologischen und klimatischen Bedingungen verbessert werden, indem beispielsweise möglichst viel Fläche entsiegelt wird und unversiegelt bleiben kann. Für den zukünftigen Inklusionssportpark und das große Stadion wird eine weitgehende Klimaneutralität angestrebt.“5

All diese Intentionen sind richtig und zukunftsweisend, doch stimmen leider nicht mit der jetzigen Planung überein.

Eine Chance für Berlin: Im Zuge des neuen Umbauverfahrens ist es möglich, ein tatsächlich inklusives Projekt zu realisieren, welches eine Vorbildfunktion für künftige stadtplanerische Entwicklungen haben kann.

Bis zum 31.3.2023 können alle Berliner*innen den Bebauungsplan online kommentieren. Äußert online Euren Unmut über das offensichtliche Verfehlen der selbst gestellten Ziele im Bebauungsplan hier: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/b-planverfahren/de/fruehbb/3-87

AG Neustart Jahnsportpark
Studierende UdK & TU Berlin (Architektur)
Kontakt: neustart.jsp@gmail.com
Prof. Jean-Philippe Vassal

Unterstützende
Bürgerverein Gleimviertel e.V.
Bürgerinitiative Jahnsportpark
Freunde des Mauerparks e.V.
Klasse Klima der UdK

1 https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/b-planverfahren/de/fruehbb/3-87/index.shtml
2 https://www.jahnsportpark.de/dokumentation Team Erhalt& Umbau
3 https://www.berlin.de/sen/bauen/wettbewerbe/2022/jahnsportpark-fuer-alle/#Ausschreibung /Download Auslobung
4 https://www.bda-bund.de/2020/06/abrissplanungen-im-friedrich-ludwig-jahn-sportpark-sofort-stoppen/
5 https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/b-planverfahren/de/fruehbb/3-87/index.shtml

Offener Brief an Senator für Stadtentwicklung Andreas Geisel

Offener Brief an Senator für Stadtentwicklung Andreas Geisel

Sehr geehrter Herr Senator Geisel,

bis Ende März soll das 100-Tage-Programm der Berliner Koalition umgesetzt werden. Darin heißt es: „Um den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zu einem Inklusionssportpark zu entwickeln, wird ein Realisierungswettbewerb ausgelobt.“ Auch im Koalitionsvertrag wird versprochen, den Jahn-Sportpark „zum Inklusionssportpark zu entwickeln“.

Tatsächlich betrifft der von Ihnen angekündigte Realisierungswettbewerb, der am 21.03.22 vorgestellt werden soll, den insbesondere für die Ziele der Inklusion relevanten Sportpark in keinster Weise. Der Realisierungswettbewerb wird lediglich für das Stadion ausgelobt und die behauptete Entwicklung des Sportparks wurde auf die nächste Legislaturperiode (nach 2026) verschoben.

Ihre Ankündigung, den Sportpark zu einem Inklusionssportpark zu entwickeln, ist also nicht nur irreführend, sondern völlig unverbindlich. Mit dem geplanten Vorhaben werden die im Koalitionsvertrag und im 100-Tage-Programm gemachten Versprechen tatsächlich NICHT erfüllt.

Sie setzen sich damit auch über die Ergebnisse eines Werkstattverfahrens hinweg, an dem Fachleute sowie Bürger*innen beteiligt waren. Dessen Ergebnisse sahen eine gemeinsame Entwicklung des Stadions und des Sportparks sowie die Prüfung beider Optionen (Umbau vs. Abriss) vor. Nicht nur soll nun ausschließlich das Stadion – ohne den Sportpark – entwickelt werden, es wurde auch intransparent und hinter verschlossenen Türen beschlossen, Abriss / Neubau zu verfolgen und die Prüfung eines möglichen Umbaus des Stadions zu verwerfen.

Das bedeutet eine klare Gewichtung zugunsten des Profisports – gegen die Inklusion sowie gegen den Breiten-, Vereins-, Schul-, Kinder- und Jugendsport. Die Handlungsempfehlungen des Werkstattverfahrens werden ignoriert und die Bürgerbeteiligung mit Füßen getreten. Schließlich steht das geplante Vorhaben in eklatantem Widerspruch zur vom Senat anerkannten Klimanotlage, zum Abfallwirtschaftskonzept des Senats, zum Zero-Waste-Leitbild und zur Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt – es geht um Abriss um jeden Preis, obwohl der Klimaschutz als „eine zentrale Querschnittsaufgabe“ definiert wurde.

Im Koalitionsvertrag wurde ebenfalls vereinbart, Umbau gegenüber Abriss und Neubau zu priorisieren. Zahlreiche Expert*innen, nicht zuletzt der berühmte Architekt Jean-Philippe Vassal, dessen Büro sich dem Prinzip Umbau vor Abriss verschrieben hat, haben bescheinigt, dass dieser möglich ist. Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten und die Berliner Architektenkammer haben sich ebenfalls für einen Umbau und gegen einen Abriss des Stadions ausgesprochen.

„Ein inklusiver, behutsamer Umbau des Stadions und seiner Umgebung ist auf jeden Fall möglich. Man könnte dabei seine Eigenschaften beibehalten, seine Kapazität erhöhen und die Zugänglichkeit gewährleisten. Das wäre eine elegante Art, auf aktuelle Umweltprobleme zu reagieren: Weniger ausgeben, um mehr zu bekommen, Energie und CO2-Verbrauch reduzieren, Natur- und Kulturdenkmäler schützen.“, so Vassal.

Die Berliner Bezirke sollen 78 Mio. Euro einsparen, die Finanzmittel der Schulen wurden drastisch gekürzt, eine humanitäre Katastrophe rollt auf uns zu – und gleichzeitig soll für über 100 Mio. Euro ein Stadion mit 20.000 Sitzplätzen abgerissen und anschließend an derselben Stelle und in gleicher Größe neu gebaut werden?

Das ist weder ökonomisch noch dem sozialen Zusammenhalt zuträglich, für den einzusetzen Sie sich verpflichtet haben. Kinder, Jugendliche, Umwelt- und Sozialbelange bleiben auf der Strecke für ein aus der Zeit gefallenes Prestigeprojekt.

Wir sind mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden, das ist keine Politik im Sinne der Bürger*innen dieser Stadt. Wir fordern Sie hiermit auf, das Verfahren auf solide Beine zu stellen und das Stadion zusammen mit dem Sportpark im Rahmen eines gemeinsamen Realisierungswettbewerbs zu entwickeln – genau so wie es im Koalitionsvertrag steht. Setzen Sie auf eine gute, sorgfältig durchdachte und nachhaltige Lösung anstelle von „Murks am Bau in 100 Tagen“ – Berlin ist es wert.

Für weitere Informationen und ein gemeinsames Gespräch stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerinitiative Jahnsportpark – Jahnsportpark für alle

Offener Brief an Senator für Stadtentwicklung Andreas Geisel (PDF, 125kB)

5.000 Unterschriften und ein Offener Brief an Sport-Senator Geisel

5.000 Unterschriften und ein Offener Brief an Sport-Senator Geisel

Die Bürgerinitiative Jahnsportpark hat heute einen offenen Brief und mehr als 5.000 Unterschriften an den Senator für Inneres und Sport übergeben.

Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen hat die Ende Februar gestartete Petition ihr Sammlungsziel bereits am 06.08. deutlich vorfristig erreicht. Und dies, obwohl die Petition weder auf dem Gelände des Jahn-Sportparks durch Aushänge noch über Vereinsverteiler beworben wurde, obwohl auf niemanden Druck zur Mitzeichnung ausgeübt wurde und obwohl die Initiative Jahnsportpark ohne Sponsoren allein durch bürgerschaftliches Engagement getragen wird.

Die Initiatoren fordern in ihrem Offenen Brief (siehe unten) den Senator eindringlich auf

  • die Anliegen von nicht vereinsgebunden Sporttreibenden ernst zu nehmen und zu berücksichtigen,
  • vor Rodungen und Abrissen erst durch eine qualifizierte Planung die Möglichkeiten eines Bestands- erhalts, das Umbaupotential und den Umfang erforderlicher Abrissmaßnahmen durch einen interdisziplinären Gestaltungswettbewerb klären zu lassen,
  • den Bedarf an einem Stadion für Profifußball zu prüfen. Ein solches Stadion wird weder von den ansässigen Vereinen noch vom Inklusionssport benötigt!

Der Offene Brief in kompletter Länge: Offener Brief an Senator Geisel (PDF, 115 kB)

Offener Brief an Senator für Stadtentwicklung Andreas Geisel

Offener Brief an die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bundesweit wird gegen Artensterben und Klimawandel gekämpft, doch die Senatsverwaltung für Sport interessiert das nicht. Sie versucht aktuell mit aller Macht, ihre Abriss- und Neubaupläne für das Jahnstadion vor dem Start des geplanten Beteiligungsverfahren voranzubringen. Auch wenn ein Neubau nicht vor 2023 möglich ist, hält die Sportverwaltung an einem vorgezogenen Abriss 2020/2021 fest, vermutlich um vollendete Tatsachen zu schaffen.

Mit einem offenen Brief an die Senatorin für UVK schlägt die Bürgerinitiative Jahnsportpark Alarm.

Würde die Senatsverwaltung für Inneres und Sport ihre derzeitigen Pläne umsetzen, wären u.a. irreparable Schäden an Flora und Fauna die Folge.

Die BI appelliert an Senatorin Günther die von ihrem Haus erarbeitete Charta für das Berliner Stadtgrün urbane Grünflächen und Parks auch beim Umbau des Jahnsportparks im Blick zu behalten. Das von der Sportverwaltung vorangetriebene Vorhaben läuft in der derzeit geplanten Form fast allen Eckpunkten des vom Senat gefassten Beschlusses zur Klimanotlage zuwider!

Ein Abriss des großen Stadions ist für Inklusion nicht nötig und darf nicht ohne Planreife des B-Plans und mindestens einen Vorentwurf für das Stadion vorgezogen werden.

Offener Brief an Senatorin Günther (PDF, 6MB)

Offener Brief an Senator für Stadtentwicklung Andreas Geisel

Offener Brief an Finanz-Senator Dr. Kollatz

Die Haushaltslage in Berlin ist durch die Corona-Pandemie extrem angespannt.

In einem offenen Brief schlägt nun die Bürgerinitiative Jahnsportpark dem Senator für Finanzen, Dr. Matthias Kollatz, vor, auf den unzeitgemäßen, unnötigen und nicht vertretbaren Abriss und Neubau des Jahnstadions zu verzichten.

Anstatt das erst 33 Jahre alte Stadion abzureißen und neu zu bauen, könnten durch einen behutsamen Umbau bis zu 160 Mio. Euro eingespart werden – exakt die Summe, die Finanz-Senator Dr. Kollatz als Einsparung von den Bezirken fordert.

Ein Umbau des Stadions hätte darüber hinaus positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, weil das Bauen im Bestand lohnkostenintensiver, aber materialkostensparender als Abriss und Neubau ist. Gleichzeitig wäre dieses Vorgehen ressourcenschonender und damit im Einklang mit den Klimazielen des Berliner Senats.

Offener Brief an Senator Dr. Kollatz (PDF, 70kB)

Offener Brief an Senator für Stadtentwicklung Andreas Geisel

Offener Brief an Senatorin für Stadtentwicklung Katrin Lompscher

Mit einem offenen Brief fordert die Bürgerinitiative Jahnsportpark die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, und ihre Senatsbaudirektorin Regula Lüscher auf den selbst­gesteckten Zielen einer transparenten und frühzeitigen Bürgerbeteiligung gerecht zu werden und unverzüglich mit den Anwohner*innen und den vereinsungebunden Sporttreibenden ins Gespräch über die geplante Umgestaltung des Jahnsportparks zu kommen.

Dafür sind die Planungen zum Abriss des Stadions und zum Abtrag des Trümmerschutthügels sofort zu stoppen. Gerade die umfangreichste und tiefgreifendste Baumaßnahme kann nicht ohne Bürger­beteiligung, außerhalb des Bebauungsplanverfahrens, und vor Klärung der künftigen Gestaltung im Rahmen eines Wettbewerbs erfolgen. In Zeiten des Klimawandels stehen die damit einhergehenden Baumfällungen, die Schuttmengen, die Tausenden von Lkw-Fahrten und die Verschwendung der „grauen Energie“, d.h. der im Gebäude und seinen Materialien enthaltenen Energie in krassem Widerspruch zur vom Senat im Dezember anerkannten Klimanotlage.

Die Verfahrensschritte sind in die richtige Reihenfolge zu bringen: Erst Bürgerbeteiligung, dann Wettbewerb, auf dieser Grundlage Bebauungsplan und frühestens mit Planreife erste Bau- und ggf. unumgängliche Abrissmaßnahmen.

Der Offene Brief der Bürgerinitiative Jahnsportpark an Senatorin Lompscher (60kB, PDF)

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