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Pressemitteilung, Berlin den 26.11.2021​

Ein Leuchtturm nur für Sportfunktionäre

Ein „Leuchtturm“ sollte der Jahnsportpark werden. Kein Wort ist vermutlich im Zusammen- hang mit den Diskussionen um eine Neuplanung von Stadion und Sportpark öfter gefallen. Es ging um Inklusion, um Schul- und Breitensport und um die Kinder in den Sportvereinen. Jetzt stellt sich heraus: Es ging immer nur um ein neues Stadion! Dass Fußball-, Hockey- und Tennisplätze fehlen, dass der Sportpark auch für Sportler*innen mit Einschränkungen nutzbar werden sollte – all das spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Im Beteiligungsverfahren kam die Wahrheit ans Licht: Das Bedarfsprogramm für das Stadion steht, somit kann das benötigte Geld – 97 Mio. € – in den Landeshaushalt eingestellt werden. Einem neuen oder umgebauten Stadion steht dann nichts mehr im Weg.
Das Bedarfsprogramm für den Sportpark, der, so von Anfang an eine Forderung der BI Jahnsportpark, nur gemeinsam mit dem Stadion geplant werden kann, dieses Bedarfsprogramm liegt noch nicht einmal komplett vor! Somit kann es nicht geprüft, genehmigt und im Haushalt veranschlagt werden (60 Mio. €). Und deswegen auch nicht in einem Realisierungswettbewerb ausgelobt werden.

Im Laufe des partizipativen Werkstattverfahrens ist deutlich geworden, dass alle beteiligten Planungsteams sich einig waren: Stadion und Sportpark gehören zusammen und müssen zusammen geplant werden. Es handelt sich um ein historisch gewachsenes und funktionales Ensemble. Es ist absurd, erst das Stadion umzubauen und Jahre später zu sehen, was noch für den Sportpark übrigbleibt. Doch genau so soll es nun kommen: Baubeginn für das Stadion ist 2023, die Planungen für den Sportpark wurden, „aufgrund anderer Prioritäten“, auf 2026 verschoben – falls dann noch Geld und Interesse vorhanden ist.

Offensichtlich will man sich im Glanz eines neuen Stadions sonnen, während die Kinder und Jugendlichen vor den Toren der Sportvereine, die Inklusionssportler*innen, der Schul- und Breitensport noch länger im Regen stehen sollen. Warum? Weil man bei der Senatsverwaltung nur die Bedarfe des schicken Stadions, nicht aber die des Sportparks rechtzeitig aufgestellt hat. So reißt man auseinander, was zusammengehört und zerstört den Identifikationsort Jahnsportpark. Und offenbart ganz nebenbei eine fragwürdige Prioritätensetzung.

​Zitate:

„Die Bürgerinitiative Jahnsportpark hat von Anfang an gefordert, Stadion und Sportpark als Einheit zu betrachten. Beides planerisch auseinanderzureißen, wird der Einmaligkeit dieses historischen Ensembles in keiner Weise gerecht!“
Nina Weniger, BI Jahnsportpark

„Das viel zu große Bedarfsprogramm für den Jahn-Sportpark durfte im Werkstattverfahren nicht hinterfragt werden. Jetzt wird klar, dass es noch nicht einmal geprüft und genehmigt vorliegt. Für die Sportverwaltung ging es also all die Jahre vorrangig um das Stadion, nicht um den Inklusions-, Schul- und Vereinssport. Das ist die bittere Kernaussage dieser Haushaltsmittelanmeldung.“
Philipp Dittrich, BI Jahnsportpark

“Stadion first, Sportpark later? Vor diesem Schnellschuss hatte die BI immer gewarnt. Nun kommt es noch absurder: Es wird nur eine teure Eventarena für Spitzensport und Fußball geben, Kinder und Jugendliche bleiben auf der Ersatzbank.“
Alexander Puell, BI Jahnsportpark

Pressemitteilung, Berlin den 28.09.2021

Cantian-Stadion: Nur ein Umbau ist inklusiv und nachhaltig!

Das Werkstattverfahren hat den eindeutigen Nachweis erbracht, dass ein inklusiver Umbau des Cantian-Stadions möglich ist. Wo Umbau möglich ist, erübrigen sich Neubau-Überlegungen.
Ein Umbau ist einem Neubau aus Gründen des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung grundsätzlich vorzuziehen.

„Transformation ist die Möglichkeit, mehr und Besseres mit dem zu machen, was bereits vorhanden ist. Der Abriss ist eine Entscheidung der Leichtigkeit und Kurzfristigkeit. Es ist eine Verschwendung von vielen Dingen – eine Verschwendung von Energie, eine Verschwendung von Material und eine Verschwendung von Geschichte. Außerdem hat es eine sehr negative soziale Auswirkung. Für uns ist es ein Akt der Gewalt.“
Lacaton Vassal Architekten, Pritzker-Preisträger 2021

Ein Umbau ist auch bei laufendem Sportbetrieb machbar – das sichert dem FC Viktoria, der an der Spitze der 3. Liga steht, seine Spielstätte für die nächsten Jahre.

Das Werkstattverfahren hat außerdem klar gezeigt, wie wichtig ein offener Sportpark, informelle Sportangebote, Arten- und Klimaschutz sind. Diese Erkenntnisse sind in den nächsten Verfahrens­schritten zu berücksichtigen und weiter auszuarbeiten.

Aus den drei eingereichten Vorschlägen muss ein schlüssiger Lösungsentwurf entwickelt werden.

Die Studien haben deutlich gemacht, dass das vorhandene Gelände zu klein für sämtliche sportfach­lichen Bedarfe ist. Keines der Teams konnte das geforderte Raumprogramm schlüssig auf der Fläche unterbringen. Eine Prüfung, Priorisierung und Reduzierung des Raumprogramms ist deshalb für die nächsten Verfahrensschritte nötig:

  • Eine Stadionkapazität von max. 15.000 Plätzen (inkl. Stehplätze) genügt sogar für die Fußball-Bundesliga.
  • 150 Büroarbeitsplätze sind viel zu viel ein Sportpark ist kein Büropark!
  • Die geplanten Großsporthallen überfordern die Möglichkeiten des Jahn-Sportparks.

Das Werkstattverfahren hat die bisherigen Planungen erfolgreich aus der Sackgasse geführt.
Wir als Bürgerinitiative Jahnsportpark werden es weiter begleiten und uns konstruktiv einbringen.

Damit wir alle in der Innenstadt weiter Sport treiben können, ist wirksamer Klimaschutz die Voraussetzung.

​Zitate:

„Ich hoffe, dass das bisher vielsprechende Bürgerbeteiligungsverfahren auch unter einer neuen Regierung transparent und auf Augenhöhe weitergeführt wird.“ – Nina Weniger

„Das Inklusionsprojekt Jahnsportpark muss seinem eigenen Anspruch nun gerecht werden: Inklusion.
Es darf nicht zum Ausstechen der berechtigten Interessen des informellen Sports und der Anwohnerschaft oder der wichtigen Klima- und Naturschutz-Aspekte kommen.“
– Alexander Puell

„Vernünftig und verantwortungsvoll zu handeln bedeutet, sich aktiv für den Klimaschutz zu engagieren. Wer dies unterlässt, macht sich schuldig gegenüber jetzigen und kommenden Generationen. Politiker und Funktionäre, die vom Rampenlicht der Leuchtturm-Projekte träumen, sollten endlich ihre rosarote Brille absetzen und das Richtige tun. Für einen nachhaltigen Sportpark für alle!“  – Maike Pohl

„Für ein faires Miteinander!“ – Thomas Draschan

Pressemitteilung, Berlin den 06.06.2021

Die Bürgerinitiative Jahnsportpark begrüßt den FC Viktoria 1889 im Cantian-Stadion!

Auf einmal geht es also doch: Profifußball im Cantian-Stadion, das sich nach den Plänen der zuständigen Senatsverwaltung für Sport bereits mitten im Abriss befinden sollte. Unter anderem die Proteste der Bürgerinitiative Jahnsportpark haben diesen voreiligen und sinnlosen Abriss verhindert. Nun können die Anforderungen des DFB-Ligabetriebs mit überschaubaren Mitteln und in kurzer Zeit erfüllt werden.

Die Erzählung der Senatsverwaltung für Sport, das Cantian-Stadion sei eine Ruine und sein Abriss alternativlos, ist damit entlarvt: Als grimmiges Märchen.

Mit der Reduzierung auf ca. 10.000 Plätze wird der richtige Weg eingeschlagen. Mit dem Bestand arbeiten und nicht dagegen. Genau so muss im nun anstehenden Werkstattverfahren auch vorgegangen werden. Was kann der Bestand leisten und was nicht? Nur so kann klima- und ressourcenschonendes Bauen endlich Realität werden. Und dann kann dieses geschichtsträchtige Beispiel der Architektur der späten Ostmoderne für eine inklusive Zukunft fit gemacht werden.

Übrigens: Der angeblich fehlende Blitzschutz auf der Haupttribüne, sehr geehrter Herr Senator, kann nachgerüstet werden. Die Bürgerinitiative Jahnsportpark vermittelt Ihnen gerne den Kontakt zu Menschen, die wissen wie das geht.

Wir freuen uns schon darauf mit Ihnen und Ihrem Staatssekretär Dzembritzki zusammen den zweimaligen deutschen Fußballmeister FC Viktoria von einer blitzgeschützten Haupttribüne aus anzufeuern – natürlich auf feuersicheren Sitzschalen …

Pressemitteilung, Berlin den 11.03.2021

Blankes Entsetzen nach „Dialog-Veranstaltungen“ der Senatsverwaltung

Im Herbst 2020 hatte sich die Koalition darauf geeinigt, die Möglichkeiten eines Umbaus des Stadions im Jahnsportpark zu prüfen. Das Gelände des Sportparks sollte, so wurde beschlossen, im Gesamtzusammenhang von Stadion und Jahnsportpark betrachtet und dafür ein Gesamtkonzept erstellt werden. Im Rahmen eines Werkstattverfahrens sollten Architekt:innen und Landschaftsarchitekt:innen Vorschläge für einen ressourcenschonenden Umbau des Stadions machen.

Doch diese Einigung, so machte die „Dialog-Veranstaltung“ der Senatsverwaltung am 4.3.2021 deutlich, soll nun umgangen werden. So erklärte Senatsbaudirektorin Lüscher, das Stadion werde aus dem Werkstattverfahren herausgelöst und über Erhalt oder Abriss werde im 1. Quartal 2021, also innerhalb von gerade einmal 14 Tagen nach dem Beteiligungsverfahren, entschieden!

Kritische Nachfragen der Bürger:innen, warum der jetzt schon verdichtete Kiez einem Fußballstadion-Neubau mit 20.000 Plätzen zustimmen sollte, wischte Staatsekretär Dzembritzki vom Tisch: „Hirngespinste“ ­und „großer Blödsinn“ seien die Kritikpunkte der Bürger:innen.

Diese ‚Dialog-Veranstaltung‘ war absolut einseitig auf einen angeblich alternativlosen Abriss des Stadions ausgerichtet! Und obwohl Berlin sich selbst eine Zero-Waste-Strategie verordnet hat, fanden Klimawandel, Ressourcenschonung und ein sorgsamer Umgang mit der Natur im Sportpark von den Verantwortlichen keine Erwähnung.

Die Entscheidung über den Umbau oder Neubau eines Profi-Fußballstadions möchte die Senatsverwaltung augenscheinlich im Hinterzimmer treffen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne fachkundige Beratung durch Architekt:innen und Landschaftsarchitekt:innen. Auch soll die Entscheidung über das Stadion ohne Kontext zum Jahnsportpark fallen.

Die Bürgerinitiative Jahnsportpark ist über dieses Vorgehen entsetzt: „Es wird Zeit, Klartext zu reden. Klimanotstand, Verkehrskollaps, Artensterben betreffen alle Bürger:innen der Stadt – und die Sportverwaltung will um jeden Preis ein Stadion abreißen ohne überhaupt die Möglichkeiten eines Umbaus in Betracht zu ziehen! Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Entsiegelung von Flächen anstatt immer weiterer Versiegelung, all das scheint für die Senatssportverwaltung keine Rolle zu spielen. Wir und viele andere auch, das wurde in der Veranstaltung deutlich, fordern, dass es endlich zu verbindlichen Abmachungen kommt zwischen denjenigen, die sich um Klimaschutz, zukunftsfähige Mobilität, Umwelt und Naturschutz bemühen und denjenigen, die den Jahnsportpark bisher einseitig unter den Aspekten der maximalen ökonomischen Verwertung betrachten.“

„Dass der Präsident des Landessportbundes Parteikollege und Amtsvorgänger des Sport-Staatssekretärs ist darf nicht dazu führen, dass unter Ausschluss von Parlament und Öffentlichkeit alle Belange jenseits des Fußballstadions ausgeklammert werden. Das ist das Gegenteil von Inklusion.“ Philipp Dittrich, BI Jahnsportpark

Pressemitteilung, Berlin den 23.02.2021

Bürgerinitiative rügt das Beteiligungsverfahren

Die Bürgerinitiative Jahnsportpark begrüßt die Bereitschaft der Senatsverwaltung endlich die Bürger*innen zum geplanten Cantian-Stadion zu beteiligen.

Das nun gestartete Verfahren ist aber deutlich zu kurz angelegt und hat inhaltliche Lücken, die an der Ernsthaftigkeit des Beteiligungsverfahrens zweifeln lassen. Es verstößt in mehreren Punkten gegen die von den Koalitionären ausgehandelte Vereinbarung vom Oktober 2020:

Nach der isolierten Betrachtung des Jahnsportparks ohne das große Stadion im vergangenen Jahr findet nun eine Beteiligung allein zum Stadion statt – als wären Sportpark und Stadion zwei Orte, die zufälligerweise nebeneinander liegen, aber nicht auf vielfältige Weise miteinander in Verbindung stehen. Die Koalitionsvereinbarung fordert eine gemeinsame Betrachtung.

Das nun gestartete „Beteiligungsverfahren“ suggeriert wieder die Alternativlosigkeit eines Abrisses. Dazu werden alte Scheinargumente aus der Mottenkiste geholt: das Stadion hätte z. B. keinen Blitzableiter. Wer reißt ein Haus ab, weil es keinen Blitzableiter hat? Warum baut man nicht einfach einen ein? In der Koalitionsvereinbarung wurde erstmalig eine ernsthafte Prüfung eines Umbaus im Rahmen eines Werkstattverfahrens festgelegt.

Alle Themen jenseits der Außenlinien eines Sportplatzes finden erneut keine Berücksichtigung: Stadtraum, Geschichte, Klimaschutz und Überhitzung der Stadt, Artenschutz, Verkehr usw. – Fehlanzeige. Auch hier wird die Koalitionsvereinbarung verletzt.

Das Verfahren verstößt außerdem in zahlreichen Punkten gegen die Senatseigenen Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Stadtentwicklung.

Mit bunten Bildern will die Senatsverwaltung die Bürger*innen offenbar für dumm verkaufen und den von ihr favorisierten Abriss des bestehenden Stadions, des Schutthügels und der einzigartigen Lichtmasten durchsetzen.

 „Es muss für die Bürgerinnen und Bürger genügend Zeit bestehen, sich sachkundig zu machen. Hierfür müssen ihnen die notwendigen Zugänge und eine unabhängige fachliche Beratung zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen. Diese frühzeitigen Informationen sollen aktiv durch die Nutzung verschiedener Informationskanäle an die Bürger und Bürgerinnen herangetragen werden.“ Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Stadtentwicklung, Grundsatz 4.

„Ein Beteiligungsverfahren macht nur dann Sinn, wenn das Ergebnis offen ist und die Bürger*innen sachlich und unabhängig informiert werden. Dieses „Beteiligungsverfahren“ ist in Wahrheit eine Abriss-Werbeveranstaltung!“ Nina Weniger, BI Jahnsportpark

„Im Eilverfahren tischt die Senatsverwaltung hier ein Beteiligungsverfahren auf, das weder dem politischen Auftrag durch die Koalition noch den eigenen Leitlinien für Bürgerbeteiligung entspricht. Das schadet nicht nur dem Inklusionsprojekt Jahnsportpark, sondern belastet auch die Glaubwürdigkeit der Berliner Verwaltung.“ Alexander Puell, BI Jahnsportpark

„Die Belange des Umwelt und Artenschutzes, Anwohnerinteressen, Verkehrserschließung, Klimawandel, historischer & Stadtpolitischer Belange bleiben zur Gänze unberücksichtigt.“ Philipp Dittrich, BI Jahnsportpark

„Mit bunten Bildchen und Brandschutzklassen-Fachchinesisch möchte die Verwaltung die Bürger*innen für dumm verkaufen. Statt zuzuhören werden die Bürgerinnen mit fadenscheinigen KO-Argumenten abgespeist.“ Thomas Draschan, BI Jahnsportpark

Pressemitteilung, Berlin den 17.11.2020

Bürgerinitiative begrüßt Einigung der Koalition

Die Bürgerinitiative Jahnsportpark begrüßt die nach langen Verhandlungen erzielte Einigung der Koalitionsfraktionen und des Senats auf ein geordnetes Verfahren für den Umbau des Jahnsportparks und des Cantian-Stadions.

Mit dem gemeinsam beschlossenen Verfahren werden wesentliche Forderungen der BI erfüllt.

Der Senat und die Abgeordneten der Regierungskoalition haben damit die Grundlage geschaffen für ein zielgerichtetes, rechtssicheres und wirtschaftliches Vorgehen bei der Planung eines inklusiven Jahnsportparks.

Es bleibt die Frage, warum es einer Bürgerinitiative und über 5.000 Unterschriften engagierter Bürger*innen bedurfte, um die Landesregierung zu einem geordneten Verfahren zu bewegen?

Und es bleiben einige Fragen offen, denen sich die BI Jahnsportpark intensiv widmen wird:

  • Wer wählt die Teilnehmer des städtebaulichen Werkstattverfahrens aus?
    Die BI Jahnsportpark fordert an der Auswahl beteiligt zu werden.
  • Wird eine Prüfung des Umbaupotentials des Cantian-Stadions Teil der Aufgabenstellung sein?
    Die BI Jahnsportpark fordert an der Formulierung der Aufgabenstellung beteiligt zu werden.
  • Werden die senatseigenen Zielsetzungen beim Klimaschutz, beim Artenschutz, und bei der Ressourcenschonung angemessen berücksichtigt?
    BI Jahnsportpark fordert die Beteiligung von Experten.
  • Wie, wann, und mit welcher Bedeutung findet die Beteiligung der Öffentlichkeit statt?
    Die BI Jahnsportpark fordert eine enge Begleitung des Werkstattverfahrens durch die interessierte Öffentlichkeit unter besonderer Berücksichtigung der Anwohnenden.

 

„Mehr Grün, mehr Artenschutz, weniger Beton. Mehr Entsiegelung, mehr Teilhabe für Bürger.“ Thomas Draschan, Initiator der Petition und Mitgründer der Bürgerinitiative Jahnsportpark

„Der Umweltatlas weist das Gelände des Jahnsportparks als wichtige Kaltluftschneise für die umliegenden Straßenzüge aus. Angesichts steigender Temperaturen durch den Klimawandel ist eine weitere Versiegelung der Fläche fatal. Mehr Grün statt mehr Beton!“ – Nina Weniger, Sprecherin der Bürgerinitiative Jahnsportpark

„Schön zu sehen, dass die hartnäckige Initiative von Bürger*innen politisch etwas bewegen konnte. Der nun gefundene Kompromiss berücksichtigt die unterschiedlichen Interessen und bietet eine gute Basis für den weiteren Prozess. Bleibt zu hoffen, dass dieser gemeinsame Erfolg für die Senats- verwaltung Ansporn sein wird, mit den Bürgern in einen Dialog auf Augenhöhe zu gehen.“ – Alexander Puell, Sprecher der Bürgerinitiative Jahnsportpark

„Bauen ohne gründliche Planung kostet enorm viel Geld und Zeit. Das gilt besonders für das hier angestrebte, innovative und einzigartige Inklusionsprojekt. Und selbstverständlich muss Bauen in diesem Maßstab und dieser Lage mehr sein als bloße Funktionserfüllung.“ – Philipp Dittrich, Sprecher der Bürgerinitiative Jahnsportpark

 

Pressemitteilung, Berlin den 02.09.2020

Übergabe von über 5.000 Unterschriften gegen Rodungen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Die Bürgerinitiative Jahnsportpark übergibt heute einen offenen Brief und mehr als 5.000 Unterschriften an den Senator für Inneres und Sport.
Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen hat die Ende Februar gestartete Petition ihr Sammlungsziel bereits am 06.08. deutlich vorfristig erreicht. Und dies, obwohl die Petition weder auf dem Gelände des Jahn-Sportparks durch Aushänge noch über Vereinsverteiler beworben wurde, obwohl auf niemanden Druck zur Mitzeichnung ausgeübt wurde und obwohl die Initiative Jahnsportpark ohne Sponsoren allein durch bürgerschaftliches Engagement getragen wird.

Die Initiatoren fordern den Senator auf

  • die Anliegen von nicht vereinsgebunden Sporttreibenden ernst zu nehmen und zu berücksichtigen,
  • vor Rodungen und Abrissen erst durch eine qualifizierte Planung die Möglichkeiten eines Bestands- erhalts, das Umbaupotential und den Umfang erforderlicher Abrissmaßnahmen durch einen interdisziplinären Gestaltungswettbewerb klären zu lassen,
  • den Bedarf an einem Stadion für Profifußball zu prüfen. Ein solches Stadion wird weder von den ansässigen Vereinen noch vom Inklusionssport benötigt!

„Ökologischen, historischen, sozialen Wert erkennen und erhalten. Lokales Angebot für Alle statt Mobilitätsinduktion durch Grossevents und Verdrängung der Anwohner. Öffnung des Stadions für breitere Nutzungsgruppen.“ Thomas Draschan, Initiator der Petition und Mitgründer der Bürgerinitiative Jahnsportpark

„Der Erhalt des Stadionwalls, des Baumbestands und der großen Naturwiese wäre ein wichtiges Signal, um aus dem ambitionierten Sport-Projekt ein ganzheitliches Inklusions-Projekt zu machen. In Zeiten von Klimawandel und Artensterben müssen Sport- wie Stadtplaner gemeinsam einen Weg finden, um Sport und Natur zusammen zu führen und keinen auszuspielen.“ Alexander Puell, Sprecher der Bürgerinitiative Jahnsportpark

„Der Stadtraum Mauerpark, Jahnsportpark, Falkplatz ist kein unbeschriebenes Blatt. Wer nicht bereit ist sich auf diesen vielschichtigen Bestand einzulassen, muss anderswo bauen.“ Philipp Dittrich, Sprecher der Bürgerinitiative Jahnsportpark

Offener Brief an Senator Geisel

Pressemitteilung, Berlin den 23.06.2020

Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens zur Modernisierung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks

Im Februar/März 2020 fand unter dem Titel „Beteiligungsverfahren der Stadtgesellschaft“ auf Mein.Berlin.de eine Online-Umfrage zum Thema Jahn-Sportpark statt. Im Juni 2020 ist die Befragung ausgewertet, hinterlässt aber, noch bevor man sich mit den Inhalten beschäftigt, ein schales Gefühl:

1. Schon die Online-Befragung zu dem Sportpark, der ein Vorzeigeprojekt der Inklusion werden soll, war nicht barrierefrei! Die Bürgerinitiative Jahnsportpark fordert: Bevor durch einen Abriss des Stadions Fakten geschaffen werden, ist eine inklusive und selbstverständlich barrierefreie Beteiligung zu sichern.

2. Die mit der Auswertung der Befragung beauftragten Büros stellen fest, dass allein die Bedarfe des Schulsports der Bezirke Mitte und Prenzlauer Berg die Fläche des Jahnsportparks weit übersteigen. „Mehr als die Fläche eines weiteren Sportparks wäre nötig, allein um nur die Bedarfe des Schulsports zu decken. Darin sind die Bedarfe des Vereins- und Individualsport noch nicht berücksichtigt“. Die Bürgerinitiative Jahnsportpark fordert angesichts dieser Fakten eine am Bestand orientierte Bedarfsermittlung!

3. Die Naturwiese ist, gleichauf mit dem Kleinen Stadion, die meistgenutzte Fläche und die Fläche mit der weitaus größten Nutzungsvielfalt. Sie zu erhalten ist ebenfalls ein Aspekt der Inklusion, nämlich der vielen Rand- und Individualsportarten, die dort betrieben werden. Sie mit Kunstrasenplätzen zu belegen schließt viele Nutzungen aus. Die Bürgerinitiative Jahnsportpark fordert den Erhalt dieser nutzungsoffenen und unversiegelten Fläche!

4. Die in der bisherigen Umfrage genannten Defizite der Barrierefreiheit betreffen ausnahmslos die Verkehrsflächen, teilweise außerhalb des Jahnsportparks. Diese Flächen barrierefrei zu gestalten ist ohnehin Aufgabe der Stadt. Hier lässt sich mit überschaubarem Aufwand schnell viel erreichen.
Die Bürgerinitiative Jahnsportpark fordert die Beseitigung dieser Mängel im öffentlichen Raum!

5. Das Stadion war nicht Teil der Befragung und wurde so der Öffentlichkeitsbeteiligung entzogen! Die Senatsverwaltung für Sport und Inneres behauptet in ihrer Stellungnahme, Erhalt und Sanierung des Stadions seien geprüft und für wirtschaftlich nicht vertretbar befunden worden. Diese Prüfung ist nicht nachvollziehbar. Sanierung greift aber ohnehin zu kurz, es sind vielmehr verschiedene Varianten von Umbau und Teilabriss zu prüfen. Verbesserungen des Immissionsschutzes (Lärm und Licht) setzen keinen Neubau voraus, sondern können auch in einen vorhandenen Bau integriert werden, siehe z.B. die nachträgliche Überdachung des Olympiastadions. Die Bürgerinitiative Jahnsportpark fordert vom Abriss des Stadions Abstand zu nehmen und einen bedarfsgerechten Umbau zu einer inklusiven Sportstätte zu planen!


„50% der Nutzer*innen des Jahnsportparks treiben Sport auf der Naturrasenfläche! Diese gilt es unbedingt zu erhalten!“ 
Nina Weniger, Schauspielerin

„Das Stadion abzureißen, bevor überhaupt geklärt ist, was und wie auf dem gesamten Gelände gebaut werden soll, wäre unverantwortlich! Jeder vernünftige Bauherr plant erst bevor er nötigenfalls abreißt. Ein solches planloses Vorgehen ist ein veritabler Schildbürgerstreich!“ Philipp Dittrich, Architekt,

Pressemitteilung, Berlin den 03.06.2020

Offener Brief an die Senatorin für UVK

Bundesweit wird gegen Artensterben und Klimawandel gekämpft, doch die Senatsverwaltung für Sport interessiert das nicht. Sie versucht aktuell mit aller Macht, ihre Abriss- und Neubaupläne für das Jahnstadion vor dem Start des geplanten Beteiligungsverfahren voranzubringen. Auch wenn ein Neubau nicht vor 2023 möglich ist, hält die Sportverwaltung an einem vorgezogenen Abriss 2020/2021 fest, vermutlich um vollendete Tatsachen zu schaffen.

Mit einem offenen Brief an die Senatorin für UVK schlägt die Bürgerinitiative Jahnsportpark Alarm.
Würde die Senatsverwaltung für Inneres und Sport ihre derzeitigen Pläne umsetzen, wären u.a. irreparable Schäden an Flora und Fauna die Folge.

Die BI appelliert an Senatorin Günther die von ihrem Haus erarbeitete Charta für das Berliner Stadtgrün urbane Grünflächen und Parks auch beim Umbau des Jahnsportparks im Blick zu behalten. Das von der Sportverwaltung vorangetriebene Vorhaben läuft in der derzeit geplanten Form fast allen Eckpunkten des vom Senat gefassten Beschlusses zur Klimanotlage zuwider!

Ein Abriss des großen Stadions ist für Inklusion nicht nötig und darf nicht ohne Planreife des B-Plans und mindestens einen Vorentwurf für das Stadion vorgezogen werden.

Zitate:
„Die Sportverwaltung spricht von Inklusion und treibt ihre Planung doch in ganz anderer Manier voran. Ein vorgezogener Abriss des Stadions würde zu massiven Schäden an Flora und Fauna führen und den Eckpunkten des vom Senat selbst gefassten Beschlusses zur Klimanotlage völlig zuwiderlaufen!“ – Alexander Puell

„Nachhaltige Stadtentwicklung, Sport, Ökologie und Inklusion können zusammen gedacht und entwickelt werden – im Einklang mit Teilhabe der Bürger am öffentlichen Raum. Bäume, Vögel, Grün sind der Indikator des Gelingens.“ – Thomas Draschan

Offener Brief an Senatorin Günther (PDF, 6MB)

 

Pressemitteilung, Berlin den 18.05.2020

Offener Brief an Finanz-Senator Dr. Kollatz

In einem offenen Brief schlägt die Bürgerinitiative Jahnsportpark dem Senator für Finanzen, Dr. Matthias Kollatz, vor, auf den unzeitgemäßen, unnötigen und nicht vertretbaren Abriss und Neubau des Jahnstadions zu verzichten.

Die Haushaltslage in Berlin ist durch die Corona-Pandemie extrem angespannt. Anstatt das erst 33 Jahre alte Stadion abzureißen und neu zu bauen, könnten durch einen behutsamen Umbau bis zu 160 Mio. Euro eingespart werden – exakt die Summe, die Finanz-Senator Dr. Kollatz als Einsparung von den Bezirken fordert.

Ein Umbau des Stadions hätte darüber hinaus positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, weil das Bauen im Bestand lohnkostenintensiver, aber materialkostensparender als Abriss und Neubau ist. Gleichzeitig wäre dieses Vorgehen ressourcenschonender und damit im Einklang mit den Klimazielen des Berliner Senats.

„Eine 33 Jahre alte Bausubstanz abzureißen ist Verschwendung. In Anbetracht der Herausforde­rungen, vor denen wir mit Klimawandel und den Folgen der Corona-Pandemie stehen, können wir uns das unmöglich leisten. Es gibt dringenderen Bedarf als ein überdimensioniertes neues Stadion.“
Philipp Dittrich, BI Jahnsportpark

„Der Bevölkerungszuwachs in den umliegenden Bezirken, die Corona-Krise und die immer heißeren Sommer rufen nach neuen, dem Gemeinwohl verpflichteten Nutzungskonzepten, welche Menschen und nicht Baufirmen zugutekommen. Jahrelange Großbaustellen, Staub, Lärm und anschließende verkehrsinduzierende Großevents sind das exakte Gegenteil zeitgemäßer Urbanität.“
Thomas Draschan, BI Jahnsportpark

Offener Brief an Senator Dr. Kollatz (PDF, 70kB)

Pressemitteilung, Berlin den 29.04.2020

Offener Brief an Senatorin Lompscher und Senatsbaudirektorin Lüscher

Mit einem offenen Brief fordert die Bürgerinitiative Jahnsportpark die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, und ihre Senatsbaudirektorin Regula Lüscher auf den selbst­gesteckten Zielen einer transparenten und frühzeitigen Bürgerbeteiligung gerecht zu werden und unverzüglich mit den Anwohner*innen und den vereinsungebunden Sporttreibenden ins Gespräch über die geplante Umgestaltung des Jahnsportparks zu kommen.

Dafür sind die Planungen zum Abriss des Stadions und zum Abtrag des Trümmerschutthügels sofort zu stoppen. Gerade die umfangreichste und tiefgreifendste Baumaßnahme kann nicht ohne Bürger­beteiligung, außerhalb des Bebauungsplanverfahrens, und vor Klärung der künftigen Gestaltung im Rahmen eines Wettbewerbs erfolgen. In Zeiten des Klimawandels stehen die damit einhergehenden Baumfällungen, die Schuttmengen, die Tausenden von Lkw-Fahrten und die Verschwendung der „grauen Energie“, d.h. der im Gebäude und seinen Materialien enthaltenen Energie in krassem Widerspruch zur vom Senat im Dezember anerkannten Klimanotlage.

Die Verfahrensschritte sind in die richtige Reihenfolge zu bringen: Erst Bürgerbeteiligung, dann Wettbewerb, auf dieser Grundlage Bebauungsplan und frühestens mit Planreife erste Bau- und ggf. unumgängliche Abrissmaßnahmen.

„Berliner Bürger werden aktuell wieder dazu aufgerufen, Bäume zu gießen, die unter der anhalten­den Trockenheit leiden. Im Rahmen der Stadtbaumkampagne sammelt die Stadt Spenden für neu zu pflanzende Bäume, in Berlin wird nämlich doppelt so viel gefällt wie gepflanzt! Viele Berliner*innen gehen diesen Bitten nach, engagieren sich und kämpfen für lebenswerte Stadträume. Der Dialog zwischen der Stadt und ihren Bürger*innen  darf jedoch nicht in einer Einbahnstraße enden, er muss in beide Richtungen verlaufen. Viele Menschen sind gegen die geplanten Rodungen im Jahnsportpark und sie müssen angehört werden. Es geht um das Wohlergehen von uns allen, die Klimanotlage geht uns alle an, wir brauchen mehr und nicht weniger Bäume!“, Aleksandra Kwasnik, BI Jahnsportpark

„Wer heute noch Planungen ohne Berücksichtigung des Bestands entwickelt, wird niemals nachhaltig bauen. Ein solches Vorgehen wird fast immer zum Abriss des Bestands führen, und diese Ressourcen­verschwendung kann mit ein bisschen Fassadenbegrünung hier und Photovoltaik dort nicht kompensiert werden!“, Philipp Dittrich, BI Jahnsportpark

Offener Brief der Bürgerinitiative Jahnsportpark an Senatorin Lompscher (60kB, PDF)

Pressemitteilung, Berlin den 02.04.2020

Groß-Events im Jahnsportpark an den Bürgern vorbeigeplant

Mit der Pressemitteilung der Senatskanzlei vom 31.03.2020 zum Bebauungsplanverfahren Friedrich- Ludwig-Jahn-Sportpark hat der Berliner Senat eine Kehrtwende vollzogen und sich in mehreren Punkten von seinen eigenen Zielen verabschiedet:

  • Klimaschutz war gestern – jetzt wird munter abgeholzt, abgerissen und betoniert.
  • Mobilität von morgen? Warum nicht die von vorgestern? Die Zahl der Pkw-Stellplätze sollvergrößert und in einem Parkhaus untergebracht werden.
  • Bürgerbeteiligung? Davon kann nicht mehr die Rede sein, denn wie die federführende Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen unmissverständlich mitteilte, seien „besonders (…) die sportfachlichen Interessen der Gesamtstadt zu berücksichtigen.“Die online durchgeführte und kaum beworbene Bürgerbefragung wird damit ad absurdum geführt. Dort wurde massiv bemängelt, dass gerade die Interessen der Anwohner und Freizeitsportler bislang zu wenig berücksichtigt wurden, und dass der Erhalt des Baumbestands den Sporttreibenden und den Anwohnern besonders wichtig ist.

Wer hat denn Bedarf an einem Stadion mit 20.000 Sitzplätzen? Der Inklusionssport jedenfalls nicht. Er wird nur als Grund für die Umgestaltung vorgeschoben, um als guter Zweck alle Mittel zu heiligen: Die Fällung zahlreicher Bäume, den sinnlosen Abriss eines großen Stadions für den Neubau eines ebenso großen Stadions, und den mehr als fragwürdigen Neubau eines Parkhauses.
Das alles steht in klarem Gegensatz zu den Zielen, die sich der Senat noch im Dezember gesetzt hat, als er die Klimanotlage anerkannt hat.

Der Senat verabschiedet sich außerdem von seinen eigenen Mobilitätszielen und vom Verkehrs- konzept der Max-Schmeling-Halle. Sie wurde aufgrund der exzellenten ÖPNV-Erschließung ohne Stellplätze errichtet. Durch Sperrung der Quartiersstraßen sollte Parksuchverkehr unterbunden werden. Das wurde nicht durchgesetzt, stattdessen vermarktet der Hallenbetreiber „VIP-Stellplätze“ auf einer Wiese, die eigentlich dem Freizeitsport dient. Mithilfe dieser temporären Stellplätze ver- sucht der Senat nun den Eindruck zu erwecken, es würden keine zusätzlichen Stellplätze geschaffen.

Noch bevor der Bebauungsplan auch nur die sogenannte Planreife erlangt hat, soll das Stadion ab- gerissen werden. Warum keine Veränderungssperre, um zu verhindern, dass während der Aufstel- lung des B-Plans Fakten geschaffen werden? Die Entscheidung über den Abriss des Stadions wurde aus der Bürgerbeteiligung ausgenommen. Offenbar will der Senat selbst voreilig Fakten schaffen.

Die Bürgerinitiative Jahnsportpark protestiert gegen die Instrumentalisierung des Inklusionssports für kommerzielle Interessen. Sie setzt sich hingegen für den Erhalt der Bäume, für den behutsamen Umbau des Stadions, für ein klimagerechtes Mobilitätskonzept, und für einen zukunftsfähigen Jahnsportpark für alle ein.

Pressespiegel

Senat verschiebt Entscheidung über Jahnstadion
Prenzlauer Berg Nachrichten 06.12.2021

Berlin verschiebt Umbau des Jahn-Sportparks
Stadionwelt, 26.11.2021

„Aufgrund neuer Prioritäten“
Tagesspiegel Plus, 25.11.2021

Jahn-Sportpark: Berlin stoppt geplanten Umbau
Tagesspiegel, 25.11.2021

DDR-Erbe, Klimaschutz, Inklusion: Ein Berliner Stadion, viele große Fragen
Tagesspiegel, 11.10.2021

Senator Geisel will Neubau und keinen „Park für die Nachbarschaft“
Tagesspiegel, 23.09.2021

Jahn-Sportpark: Entscheidungen über Stadion-Entwürfe am 29.9.
Morgenpost, 16.09.2021

Jahnsportpark: Entscheidung erst nach den Wahlen
Entwicklungsstadt, 15.09.2021

Entscheidung über Jahnsportpark vertagt
Stadionwelt, 14.09.2021

Drei Stadion-Entwürfe, keine Entscheidung
Berliner Morgenpost, 14.09.2021

Berliner Senat kippt Plan für Jahn-Sportpark
Tagesspiegel, 13.9.2021

Totgesagte Stadien leben länger
ND, 12.08.2021

Erst totgesagt, nun profitauglich
taz, 10.08.2021

Warum das Jahn-Stadion nun doch weiter genutzt wird
rbb24, 20.06.2021

Stadion gefunden: Die große Erleichterung bei Drittliga-Aufsteiger Viktoria 89
Berliner Zeitung, 06.06.2021

Umkämpfte Ostmoderne
marlowes, 11.05.2021

Viktoria 89: Senat gibt grünes Licht für den Jahn-Sportpark
Morgenpost 04.06.2021

Viktoria Berlin erhält grünes Licht für den Jahnsportpark
MDR, 04.06.2021

Stehen bald zwei Stadien in Prenzlauer Berg?
Tagesspiegel, 20.05.2021

70 Jahre Jahn-Stadion: Abreißen oder modernisieren?
RBB Abendschau, 28.03.2021

Das ist ein symbolhafter Ort – den kann man nicht schnell mal umpflügen
Tagesspiegel, 23.03.2021

Jahn-Sportpark bleibt für Schulsport offen
Stadionwelt, 28.01.2021

Berlin will Jahn-Stadion für Schüler öffnen
Morgenpost 28.0.1.2021

Weder Abriss noch Sport
Morgenpost, 05.01.2021

Jahn-Stadion ohne Betriebsgenehmigung
Stadionwelt, 05.01.2021

Koalitionsparteien handeln Kompromiss aus
Berliner Woche, 3.12.2020

Jahn-Sportpark: Lieber nicht quick and dirty
taz, 25.11.2020

Neuer Jahnsportpark soll 2026 fertig sein
Berliner Zeitung, 20.11.2020

Gelder gesperrt: Werkstattverfahren statt Abriss
Berlin.de, 18.11.2020

Jahn-Sportpark wird nicht abgerissen – vorerst
Stadionwelt, 18.11.2020

Abriss erst einmal verschoben
RBB24, 17.11.2020

Jahn-Sportpark: Abriss erstmal abgesagt
Berliner Morgenpost, 17.11.2020

Jahn-Stadion wird doch nicht abgerissen
Tagesspiegel, 17.11.2020

BI Jahnsportpark schreibt offenen Brief an Senator Geisel
Berliner Woche, 10.09.2020

Jahn-Sportpark: Seltsame Koalition für Abriss
Berliner Abendblatt, 10.09.2020

Kritik an Koalitionsbruch der SPD in Pankow
Tagesspiegel, 10.09.2020

AfD-Stimmen für Abriss des Jahn-Sportparks
rbb24, 03.09.2020

Jahn-Stadion umbauen oder abreißen?
Tagesspiegel, 03.09.2020

Stadion-Abriss im Jahn-Sportpark mobilisiert 12.000 Bürger
Berliner Morgerpost, 02.09.2020

Stadtgeschichtlich besonders
Tagesspiegel, 06.08.2020

Widerstand gegen Abriss des Jahn-Stadions
Berliner Abendblatt, 06.08.2020

Betriebserlaubnis für Jahn-Sportpark erteilt
Stadionwelt, 06.08.2020

Jahnsportpark: „Wir kämpfen gegen den Abriss“
Berliner Zeitung, 27.07.2020

Neubau oder doch „nur“ Umbau?
Tagesspiegel, 23.07.2020

Tabula Rasa im Mauerpark?
taz, 17.07.2020

Eine fixe Idee
Junge Welt, 03.07.2020

Abriss des Jahn-Stadions – übertrieben oder unabdingbar?
rbb24, 02.07.2020

Welches Stadion hätten Sie gern?
taz.de, 25.06.2020

Senat will abreissen, Bürgerinitiative will sanieren
Berliner Woche, 
23.06.2020

Sportverbände stützen Senatspläne zum Jahn-Sportpark
rbb24, 23.06.20

Neubau des Jahn-Sportparks „alternativlos”
Stadionwelt, 18.06.2020

Jahn-Sportpark: Senat plant Abriss des Stadions
Berliner Abendbaltt, 17.6.2020

„Historisch einmalige“ Arena: Architekten fordern Abriss-Stopp
Berliner Kurier, 15.06.2020

Architektenverbände fordern Abriss-Stopp
Tagesspiegel, 11.06.2020

Senat drängt auf Abriss
Berliner Zeitung, 11.06.2020

Senat fehlt das Geld für den Abriss
Berliner Zeitung, 7.06.2020

Der Kampf ist noch nicht aus
Berliner Kurier, 06.06.2020

BI Jahnsportpark fordert Sanierung statt Abriss
Berliner Woche, 01.06.2020

Senat soll Stadion einsparen
Morgenpost, 21.05.2020

Jahn-Sportpark: Pandemie verzögert Planung
Tagesspiegel, 20.05.2020

Sportpark, bitte nachhaltig
Prenzlberger Ansichten, Mai 2020

Lompscher kündigt Beteiligung an
Tagesspiegel, 07.05.2020

Weiter Streit um Jahn-Sportpark
Berliner Abendblatt, 01.05.2020

Protestbrief zum Stadionabriss
Morgenpost, 30.04.2020

Der Abriss des Jahn-Stadions muss auf den Prüfstand
Tagesspiegel, 24.04.2020

Jahn-Sportpark bekommt Joggingstrecke für Blinde
Morgenpost 22.04.2020

Lompscher zieht Planung für Jahn-Sportpark an sich
Tagesspiegel 02.04.2020

Machbarkeitsstudie für ahn-Sportpark wird überarbeitet
Berliner Woche 01.04.2020

Asbest erschwert Abriss des Jahn-Stadions
Morgenpost 28.03.2020

Anwohner wollen Bäume im Jahn-Sportpark retten
Tagesspiegel 16.3.2020

Fallen im Jahn-Sportpark bald die Bäume?
RBB24 10.03.2020

Die Idylle im Prenzlauer Berg ist bedroht
Berliner Zeitung 6.3.2020

Jede Menge Zoff ums neue Jahn-Stadion
Berliner Abendblatt 5.3.20

Wladimir Kaminer kämpft für die Bäume
Berliner Zeitung 29.2.20

Die Baumschützer von Prenzlauer Berg
Prenzlauer Berg Nachrichten 28.2.20

Senat verteidigt Fällungen im Jahn-Sportpark
Tagesspiegel 27.2.20

Wladimir Kaminer gegen Rodung im Jahn Park
Morgenpost 26.2.20

Protest gegen Abholzung
Tagesspiegel 20.2.20

Mitreden – Mitplanen
Berliner Woche 14.2.2020

Pankow hat Planungsverfahren abgegeben
Morgenpost 25.1.20

Zweifel am Zeitplan
Berliner Woche 14.01.2020

Jahn-Sportpark: Bezirk gibt Planungshoheit ab
Prenzlberger Stimme 8.1.2020

Trotz Kritik: Stadion im Jahn Sportpark verschwindet
Morgenpost 20.12.2019

Experten fürchten Probleme beim Baurecht
Tagesspiegel 18.12.2019

Neubau des Jahn-Stadions soll bald beginnen
Tagesspiegel 24.10.2019

Jahn-Stadion: Senat plant doch 30.000 Zuschauer
Tagesspiegel 26.9.2019

Jahn-Stadion wird nicht rechtzeitig fertig
Tagesspiegel 11.09.2019

Sport fordert Bauverschiebung
Tagesspiegel 01.08.2019

Kampf um die Arena
Tagesspiegel 27.07.2019

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