Podcast: Restart JSP – Unser Plan B

Podcast: Restart JSP – Unser Plan B

In der neuen Podcast-Folge spricht Jenny mit Friedrich, Architekt und Mitstreiter der BI Jahnsportpark, über die Zukunft des Jahnsportparks – und warum der kürzlich verabschiedete Bebauungsplan (B-Plan 3-87) für uns keine Option ist.

Wir werfen einen Blick auf den B-Plan 3-87:
Welche Auswirkungen hat der von SPD und CDU verabschiedete Bebauungsplan für den Jahnsportpark und seine Nachbarschaft? In der Folge geben wir Einblicke und arbeiten heraus, warum der B-Plan keine gute Idee ist: Die teuren Senatspläne stehen vor allem für Verdichtung, Flächenversiegelung und Kommerzialisierung auf Kosten von Natur und informellen Breitensport. Die Interessen der Anwohner:innen, Natur- und Klimaschutz bleiben außen vor – grüne Flächen, Bäume und Lebensräume drohen zu verschwinden, während große Neubauten für noch mehr Verkehr und Hitze sorgen.

Unsere Alternative: Restart Jahnsportpark – clever, ressourcenschonend, nachhaltig
Statt alles plattzumachen, setzen wir auf einen klugen Plan B:

  • Unser Szenario ist nachhaltig, schont Ressourcen und entlastet den Berliner Haushalt.
  • Es ist inklusiv und barrierefrei gestaltet – für alle, die Sport machen oder sich erholen wollen.
  • Im Mittelpunkt steht der Breiten-, Schul- und Vereinssport, also ein Angebot für Bürgerinnen und Bürger aus dem Kiez und aus ganz Berlin.
  • Die Sportwiese wird vollständig erhalten, Versiegelung wird minimiert, und das neue Gebäude fügen sich kompakt und zurückhaltend in den Bestand ein.
  • Keine überdimensionierten Prestigeprojekte, sondern Lösungen, die wirklich vor Ort gebraucht werden!

Damit erhalten wir das grüne Herz des Jahn-Sportparks, schaffen attraktive Sportstätten für alle und setzen ein Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung.

Unsere Visualisierung und alle Infos findet ihr auf unserer Webseite: www.jahnsportpark.de/restart/

Jetzt reinhören, weiterverbreiten und mitmachen – für einen lebenswerten und nachhaltigen Jahnsportpark!
Wir wünschen euch einen schönen Sommer und bleiben dran – für den Jahnsportpark!


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RESTART JSP – Es ist Zeit für einen Plan B!

RESTART JSP – Es ist Zeit für einen Plan B!

BI Jahnsportpark stellt alternative Planung vor

Die Bürgerinitiative Jahnsportpark präsentiert mit RESTART JSP ein neues Szenario für die Entwicklung des Jahn-Sportparks – als Alternative zum aktuell verfahrenen Senatsprojekt.

Ziel des neuen Szenarios ist ein zukunftsfähiger Sportpark, der sich am tatsächlichen Bedarf orientiert, den grünen Charakter des Areals erhält und Steuergelder maßvoll verwendet.

RESTART JSP steht für:

  • Vorrang für Breiten-, Schul- und Vereinssport
  • Inklusive und barrierefreie Nutzung
  • Viel weniger Bodenversiegelung und eine behutsame Bebauung
  • Keine Kommerz- und Eventfokussierung
  • Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Wirtschaftlichkeit

Statt eines voluminösen Stadions und weiterer Großbauten setzt RESTART JSP auf einen maßvollen Hallenbau für Sport und Inklusion – exakt an dem Ort, an dem derzeit durch den Abriss der Ost-Tribüne eine Lücke klafft.

Das Szenario bietet einen realistischen und verantwortungsvollen Ausweg aus der aktuellen Situation und berücksichtigt sowohl die Geschichte des Ortes als auch die aktuellen Bedürfnisse Berlins.
Neugierig?

Weitere Informationen, anschauliche Planskizzen und Fotos:

RESTART JSP

Fakten-Check zum Bebauungsplan 3-87 Jahnsportpark

Fakten-Check zum Bebauungsplan 3-87 Jahnsportpark

Die Fakten sprechen für sich. Und einige von ihnen werfen ein fragwürdiges Licht auf das, was uns als „Inklusionssportpark“ verkauft werden soll.

Bereits in unserem Beitrag vom 17. Juni 2025 „B-Plan: Kommerzialisierung des Jahnsportparks“ haben wir unsere Kritik am Bebauungsplan deutlich gemacht. Aber was genau steht drin?

Wir haben eine kompakte Zusammenstellung der wichtigsten Fakten vorbereitet, die deutlich aufzeigt, dass der B-Plan in der jetzigen Form inakzeptabel ist. Die Inhalte reichen von Satire, Dystopie und Fantasy bis zum Absurden Theater – es ist für jeden etwas dabei!

Der B-Plan Faktencheck

Der Jahn-Sportpark gehört uns allen – er gehört nicht den Profi-Sportlern oder Eventveranstaltern und auch nicht den Sportlobbyisten, die hinter verschlossenen Türen irgendwelche Deals schmieden.

Wenn wir nicht hinschauen und uns den Kommerzialisierungsplänen entgegenstellen, droht der Jahn-Sportpark, wie wir ihn kennen, unter Massen von Beton zu verschwinden.

Wir laden euch ein: Lest, teilt, diskutiert – und lasst uns gemeinsam weiterhin für einen echten inklusiven und nicht-kommerziellen Jahn-Sportpark kämpfen!

Es ist Zeit für einen Plan B

Podcast: Restart JSP – Unser Plan B

Jetzt neu: Der Jahnsportpark im Podcast

Egal ob Läufer:in, Naturliebhaber:in oder Nachbar:in – im Jahnsportcast hörst du die Stimmen all derer, die sich für Berlins grüne Sport-Oase engagieren.

In kompakten Episoden sprechen wir mit Sporttreibenden, Ökolog:innen, Architekt:innen und Politiker:innen über die von der Senatsverwaltung geplante Hochverdichtung, ihre Folgen für Klima und Lebensqualität und über Alternativen, die Bäume, Freiflächen und den offenen und natürlichen Charakter des Parks bewahren können.

Gemeinsam mit Expert:innen decken wir auf, was hinter den Kulissen der Senatsverwaltung geschieht, machen Fakten-Checks und erklären verständlich, wie jede*r Einfluss nehmen kann.

Du hörst Erfahrungsberichte unserer Aktivist:innen und bekommst Schritt-für-Schritt-Tipps, um selbst Politik zu machen: Einwendungen schreiben, Anträge stellen, Mehrheiten gewinnen.

Unsere kompetente Community zeigt, wie partizipative Stadtentwicklung gelingen kann und warum ein offener, klimaresilienter Sportpark mehr bringt als Beton, VIP-Lounges und Parkhäuser.

Hör rein, mach mit und gestalte einen lebenswerten Kiez – für Menschen, Bäume und inklusiven Sport!


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Kein Aprilscherz – Gaebler will den Jahnsportpark sprengen

Kein Aprilscherz – Gaebler will den Jahnsportpark sprengen

Liebe Unterstützer*innen,

unsere gestrige Meldung war leider nur bezüglich des Datums ein Aprilscherz.

Die Sprengung findet nicht an diesem Sonntag statt, laut Ausschreibung vom 26.03.25 ist neben Abtrag der Wallanlagen aber durchaus ein „Sprengabbruch für zwei Stück alte Flutlichtmasten“ geplant: meinauftrag.rib.de.

Da die Bewerbungsfrist am 25.04.2025 abläuft und die gesamten Arbeiten innerhalb eines Jahres durchzuführen sind, ist leider davon auszugehen, dass wie auch bei den kürzlich erfolgten großflächigen Rodungen auch bei der Sprengung der Lichtmasten nicht auf die bis Ende September direkt nebenan brütenden und damit geschützten Haussperlinge Rücksicht genommen wird.

Wir bleiben dran und kämpfen weiter für den Arten-, Natur- und Klimaschutz ein & danken für Eure/Ihre Unterstützung!

Jetzt spenden!


Meldung vom 01.04.2025

Nächste Runde im Kreuzzug der Bauverwaltung gegen die Spatzen im Jahn-Sportpark:

Da sich die gefiederten Bewohner des Jahn-Sportparks auch von der kürzlich erfolgten großflächigen Zerstörung der Vegetation um ihre Brutstätten herum nicht abschrecken ließen, sondern weiter resolut an ihren Nestern bauen, will die Bauverwaltung nun einen Gang höher schalten:

Am kommenden Sonntag um 14 Uhr sollen die beiden östlichen, direkt neben den Spatzenniststätten stehenden Flutlichtmasten gesprengt werden. „Das Gericht hat nur die Brutstätten geschützt, Sprengarbeiten wurden aber nicht verboten. Sie sind auch in der Brutperiode zulässig. Wir dürfen das also, unsere Baufachleute sind ja nicht doof“, sagte der Sprecher der Senatsverwaltung beim heutigen Pressetermin mit gewohnt zupackendem Charme.

Die Bauverwaltung erhofft sich von der Maßnahme, dass die Spatzen endlich ein Einsehen haben und den Kiez in Richtung Pankower Tor verlassen. „Sie stehen unserem Leuchtturm einfach im Weg!“ Ob die Spatzen die „Einladung“ annehmen werden? Es bleibt spannend!

Wir kämpfen weiter – Gegen den Kahlschlag – für Arten- und Klimaschutz!

Wir kämpfen weiter – Gegen den Kahlschlag – für Arten- und Klimaschutz!

Liebe Unterstützer*innen!

Wir haben im Oktober 2024 – dank Ihrer Unterstützung – gegen den Berliner Senat wegen Nichtbeachtung der artenschutzrechtlichen Vorschriften beim Abriss des Jahn-Stadions geklagt und recht bekommen. Auch wenn es leider nicht gelungen ist, den Abriss der Haupttribüne zu stoppen, hat das Verwaltungsgericht den Abriss weiterer Stadiongebäude bis zum Ende der Brutzeit im September untersagt.

Wir sind nach dem Gerichtsbeschluss davon ausgegangen, dass der Bauherr im Fortgang mehr Sorgfalt walten lassen und die geltenden Vorschriften beachten wird. Dem ist leider nicht so. So wurden Ende Februar bei einem brachialen Kahlschlag über 30 Bäume und großflächig Hecken im Jahn-Sportpark vernichtet. Bei der zerstörten Vegetation handelt es sich – auch laut dem Artenschutzgutachten des Senats – um ganzjährig gesetzlich geschützte Ruhestätten und Nahrungshabitate von Haussperlingen und anderen Vögeln.

Dass dabei gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen wird, scheint die Berliner Abbruchkoalition nicht zu stören. Tatsächlich lassen die erfolgten Rodungen vermuten, dass der Senat den Natur- und Artenschutz auch künftig nicht berücksichtigen wird. Dabei ist das erst der Anfang, insgesamt sollen im Jahn-Sportpark 176 Bäume gefällt und weitere Grünflächen zerstört werden!

Wir wollen weiter dafür kämpfen, dass bei den weiteren Maßnahmen die geltenden Vorschriften beachtet und die negativen Folgen für Fauna und Flora im Jahn-Sportpark auf ein Minimum beschränkt werden. Falls erforderlich, werden wir dafür erneut vor Gericht gehen.

Dafür benötigen wir Spenden für die Anwalts- und Gerichtskosten!

Herzlichen Dank von NaturFreunden Berlin und BI Jahnsportpark

Jetzt Online spenden!

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