Das sagen wir

Dr. Elettra de Salvo, Stadträtin a.D.

„Hinter der Ausrede Inklusionssport – und da bin ich absolut dafür und werde mich dafür einsetzen! – wird hier ein Areal, eine wichtige, bereits strukturierte und gut funktionierende Sportanlage und Grünfläche kaputtgemacht für kommerzielle Zwecke und für eine zum Teil nicht erforderliche Modernisierung der Infrastruktur. Es sollen viele Bäume gefällt werden, in einem vom Kiez sehr geliebten Gelände, nicht nur für Jogger und Fuß- oder Handballspieler, sondern auch für Training jeder Art. In den freien Grünflächen, vor allem auf der Wiese neben den Tennisplätzen, üben die Leute Yoga, Pilates, Thai Chi, Kinder spielen mit ihren Eltern, kleine Gruppe treffen sich für Workshops zu speziellen Sportarten usw. Wenn all das wegfallen soll, weil z. B. die Wiese für Parkplätze geopfert wird, zusätzliche Verwaltungsgebäude oder Hallen gebaut werden, oder das Originalgebäude, das unter Denkmalschutz steht, verändert werden soll, werde ich mich für dessen Verhinderung einsetzen. Gerade diese schlimme Zeiten bringen uns etwas bei: Wir müssen konservieren, bewahren, statt immer neu planen, und das sehr oft im Sinne einer new liberal economy und weniger für Inklusion. Allerdings wird das ganze Unternehmen als „soziale Maßnahme“ verkauft und das kann man so nicht zulassen.“